Wednesday, January 3, 2007

Cultural Learnings of Montréal for Make Benefit Glorious Nation of Me

Hello Sportsracers! (ok, I'm shamelessly stealing this expression from zefrank - sorry!)

So, today you'll get a small summary of places I've seen since I got here:

  • St.-Sulpice: Supposedly one of the most popular bars in Montréal. I get why - fun music, lots of beer, nice people (at least the ones I was there with). And it's in walking distance from my apartment! Yay!
  • Le Diable Vert: Supposedly a place I'll be hanging out a lot at, with other HEC students. I didn't like the music though. Nor the atmosphere. And the beer was expensive. And the people were not that much fun. I went there with a group of couchsurfers and while I love the concept of the site, the people were either a tad on the boring side or really cool and fun but very aware that they were cool and fun. So not really my crowd, sorry.
  • Peel Pub: Very fun sports bar in a cool quarter. And cheep beer! Lots and lots of screens to watch hockey on! And the Montréal Canadians won! Yay!
  • Casino de Montréal: Very pretty from the outside, nice and tasteful christmas decorations. But so many slotmachines! And very sad people playing them...But the horse race with the little plastic horsies was fun! GoGoGo!
  • La Banquise: 24-hour-Poutine, not too expensive, nice atmosphere. Thumbs up!
  • My apartment: Nice roommate, lots of booze, two cute kitty cats. What else is there to say?

Liebe Liebenden,

heute mal eine kurze Zusammenfassung von Orten, die ich mit meiner Gegenwart beehrt habe:
  • St.-Sulpice: Beliebte Bar, nicht weit von zu Hause, nette Musik, nette Leute und 'ne grosse Terrasse zum rauchen. Me likey.
  • Le Diable Vert: Angeblich werd ich hier noch manchen feuchtfröhlichen Abend verbringen (mit Studis halt). Aber die Musik war nicht so ganz nach meinem Geschmack (zu wenig Alkohol?), es war teuer und die Leute waren nicht ganz auf meiner Wellenlänge. Ich war mit Couchsurfern unterwegs und die eine Hälfte war eher langweilig und, wie soll ich sagen, wohl eher spärlich mit Freunden ausserhalb couchsurfing gesegnet. Die andere Hälfte war unglaublich cool! und lustig! Und sich dessen leider auch sehr bewusst...
  • Peel Pub: Sport-Bar mit mindestens einer Leinwand pro Gast. Perfekt zum Eishockey gucken, und billiges Bier. Was will ich denn noch mehr?
  • Casino de Montréal: Grosses Casino, sehr hübsch dekoriert, innen wie aussen. Aber die vielen einarmigen Banditen (die Geräte, nicht die Menschen, denk!) waren irgendwie deprimierend, besonders angesichts der Gestalten, die sie betätigten. Oh well, dafür war das Pferderennen mit kleinen Plastikpferden lustig! Hopp, hopp, hopp, Pferdchen lauf galopp!
  • La Banquise: 24-Stunden-Poutine in 300 Variationen, nette Atmosphäre und bezahlbar. Schön.
  • Meine Wohnung: Liebe Annie, süsse Kätzchen, Musik, Internet (!) und Alkohol. You're at home, baby!

8 comments:

noo said...

Hello and good Thursday! (Wenn Sie schon The Show with Zefrank plagiarisieren, dann mach ich das mit Rocketboom!)
Jedenfalls!
Es ist immer wieder eine Freude, von Ihren Erlebnissen auf der anderen Seite des Teichs zu lesen. Wie ein kleines Kind freu ich mich, wenn meine müden Äugchen neue, wunderbare Ergüsse der Aena erblicken. Wo ist bloss mein Teddybär?

Doch nun zu meinem überaus notwendigen Senf.

Überlebenstipps für Caenada:

- Caenada scheint eine Hockeynation zu sein. Ich würde mich von der Performance des HCDs, die Resultate des Spengler-Cups beachtend, (Final: Team Canada : HC Davos / 2 : 3 ) distanzieren, falls Sie vorhaben, weiterhin so cool lächelnd durch den Winter zu kommen. Ich befürchte, die Überschwänglichkeit (eww.), die über Montréals Sieg herrscht, wird bald wieder abflauen. Ein "They're Mountain People, they get way too much Oxygen. We wouldn't survive up there, therefore we have nothing in common with them. In fact, they're not even speaking our language" sollte die nötige Distanz zu den Davosern herstellen.

- Über-Coolness: Warum nicht den Spiess umdrehen? Auch superpopuläre, coole Leute bergen ihre Schattenseiten. Unsere gute Beobachtungsgabe sollte eigentlich genügend grosse Angriffsflächen zum Vorschein treten lassen. Gut beobachten, warten bis entsprechende Quarterback-equivalents nen Scheiss rauslassen und dann VOLLE BREITSEITE! Sie werden Sie eh nie mehr sehen, so why bother being friendly? ;)

- Tag 5, und schon der Spielsucht verfallen? Auch süsse, kleine Plastikpferdchen können extrem abhängig machen. Auch hier, Distanz wahren! Schöne Dekorationen sollten darüber hinwegtäuschen, dass hinter den Türen des Casinos die Abgründe der Menschheit in Form einarmiger Banditen zähne- (oder - ähm - Rollen-) -fletschend auf einen warten. Be wary!

- Poutine sieht, ähm, lecker aus. Ich würde jetzt am liebsten sagen "Finger davon lassen", aber ich hab das auch noch nie probiert.

Jedenfalls wär's das mal mit meinem Spam.
Hamse Spass! *knuff*

Mum said...

Hach, mein Kind, Du bist weggeflogen und dadurch in vertraute Nähe gerückt! Nämlich: Solange ich hier einloggen darf, werde ich von dir mehr erfahren als sonst - wieso eigentlich hast du in St. Gallen keinen Blog geschrieben? Bin gerade am überlegen, ob ich es gut finden sollte, dass Du bereits alle Bars der Gegend abgeklappert hast (inklusive Pferderennen!) Aber bleiben wir beim professionellen psychologischen Vorsatz: Keine Wertung! Anderseits ist es weise zu wissen, wo welche Gefahren lauern, sonst ist man denen hilflos ausgeliefert... ;-)

Ich nehme an, dass es dich brennend interessiert, was mit mir los ist? (Sollte das nicht zutreffen, dann lass mich bitte in meinem Irrglauben! :-D ) Das Spannendste ist, dass ich gestern NM in Laterns Schifahren war, zum ersten Mal in diesem Winter. Bin 2x auf die Schnauze gefallen, konnte aber selber aufstehen, das ist ein Fortschritt seit letztem Jahr! Und sonst nichts neues, heute Hochnebel und ich habe Kaffe komplett gefrühstückt... he he ... puszi mama

Simi said...

In nobler Zurückhaltung nach dem beeindruckenden Text meines Liebsten hinterlasse ich auch noch meinem Senf, die Budgetausgabe sozusagen, nachdem ich deinen ohne Vorbehalte in die edle Globusabteilung einordnen kann. ;)

Ich sehe schon, das Leben dort drüben kann durchaus seinen Reiz haben, wenn es auch eine latente Spielsucht, Fastfoodsucht (sieht ja lecker und sehr gefährlich aus) und Trinksucht auslösen könnte.

Naja, sie wissen ja wie das ist mit den coolen Menschen, die haben meist was zu verbergen und das sehr offensichtlich. Charmante Seitenhiebe sind in diesem Falle sehr angesagt. Sie wissen, was ich meine.

Na, dann, weiterhin so viel Spass!

Ihre Frau E.

aena said...

Vielen Dank für die engagierten Kommentare, meine Lieben! Ich muss allerdings offensichtlich ein Missverständnis aufklären: Noch besteht kein Grund zur Sorge, ich habe im Casino weder gespielt noch war ich seit ich hier angekommen bin auch nur ein einziges Mal wirklich besoffen:-). Also wartet mit der Sorge um mich noch bis nächste Woche! Dann dürfte sie wohl berechtigt sein, da ich ab heute mit Austauschstudenten unterwegs sein werde...*ohgottohgott*

Mum said...

Hi Baby at home! :-) (oh... habe ich dir alles weggetrunken?

Nun bist du sozusagen auf dem "Scheideweg" - es wird sich zeigen, wer deine teuersten Gefährten sind... Ich nehme an, alle deine Freundinen und Freunde wissen, dass Du diesen Blog mit spannenden Episoden aus deinem Leben speist und ich warte auf ihre erquickenden Kommentare... ;-)

Dafür hat sich Röneee ausführlich (und wirklich!) dafür interessiert, wie es dir so geht und pflichtete bei, dass die ersten Wascherfahrungen in der Regel nicht ganz so einfach sind... d.h.: man SPÜRT, was das Wort "empirisch" wirklich bedeutet, und es ist soooo viel da! (vor allem schmutzige Wäsche... he he)

Alos mach's gut meine Süsse, ich melde mich für 2 Tage ab, werde am Sonntag Cargo-Lok fahren, das hat bis jetzt aus meinem Leben gefehlt und ich packe die Gelegenheit am Schopf und fülle diese Bildungslücke umgehend! (empirisch)

Schönen Tag noch und viel TCL von mir!

puszi mama

Simi said...

Da müssen wohl ein paar Missverständnisse geklärt werden. Mitnichten würden wir ihnen schon eine latente Trink- oder Spielsucht andichten. Das war doch mehr ein Teil Neid, vermischt mit freundschaftlicher Sorge. ;) y'know..

Es grüsst, voll mit mindestens dreihundert Gramm Fondue und Weisswein (ahaa! ;)),eine Gefährtin namens Frau E.

aena said...

Ach, meine Mutter die Cargo-Lokführerin. Ich platze vor Stolz! Ansonsten sollst Du wissen, liebe Mutter, dass es mich zu meiner grossen Überraschung tatsächlich interessiert, was Du so treibst;-). Also immer her mit den Kommentaren!

Frau E., Ihr Neid ehrt mich! Obwohl ich zu wissen glaube, dass Sie im Moment ganz zufrieden mit Ihrer gegenwärtigen Lebenssituation in der guten alten Schweiz, nicht wahr? So richtig wirklich tauschen wollen Sie im Moment bestimmt nicht, gäll?;-)

Simi said...

Nein, tauschen nicht. ;) Eher dazukommen.

Denn wie sie sagen. Es könnte fast nicht mehr besser gehen. ;)